Bourbaki Panorama Luzern: Neue Multimedia-Ausstellung

10. Oktober 2011

Das Bourbaki Panorama Luzern, welches das historische Rundbild des Malers Edouard Castres beherbergt, ist seit kurzem um eine Attraktion reicher. Eine neue Dauerausstellung wurde Mitte September im Stockwerk unter dem weltberühmten Rundbild eröffnet.

Adresse: Bourbaki Panorama Luzern, Löwenplatz 11, 6004 Luzern

Internet: www.bourbakipanorama.ch

Leiterin Museum, Tagungen und Events: Ute K. Würthenberger

Telefon: +41 (0)41 412 30 30

E-Mail: info@bourbakipanorama.ch

Öffnungszeiten: April bis Oktober, Montag: 13.00–18.00 Uhr, Dienstag bis Sonntag: 09.00–18.00 Uhr. November bis März, Montag: 13.00–17.00 Uhr, Dienstag bis Sonntag: 10.00–17.00 Uhr.

Eintrittspreis: CHF 12.–, Studierende/Rentner/Militär CHF 10.–, Kinder (6–16 Jahre) CHF 7.–

Führungen für Gruppen während der Öffnungszeiten («Panorama rundum»): CHF 130.– plus Eintritte

Führungen für Gruppen nach den Öffnungszeiten («Panorama rundum»): CHF 210.– plus Eintritte

Highlight: Jeden ersten Sonntag im Monat um 11.00 Uhr öffentliche Führung im Bourbaki Panorama Luzern. Sie bezahlen nur den Eintritt.

Beim Besuch der neuen Ausstellung im Bourbaki Panorama Luzern steht das monumentale Rundbild im obersten Stockwerk im Mittelpunkt. Auf der panoramaförmigen Leinwand wird der Grenzübertritt der geschlagenen französischen Ostarmee unter General Bourbaki inszeniert. Dieses geschichtliche Ereignis in der verschneiten Landschaft bei Les Verrières wurde durch das Team des Malers Edouard Castres eindrucksvoll festgehalten.

Die neue Multimedia-Ausstellung im Stockwerk unter dem Rundbild ist ein Beweis dafür, dass eine Erweiterung einer bekannten Sehenswürdigkeit funktionieren kann. Das im oberen Stockwerk Gesehene wird in der neu gestalteten Ausstellung intensiv erlebbar. Auf die runde Aussenwand werden Bildsequenzen aus dem historischen Rundbild projiziert. Sie werden herangezoomt und verschwinden wieder. Schwarz-Weiss-Federzeichnungen des Künstlers Castres, die durch technische Raffinesse dreidimensional erscheinen, vereinfachen eine gedankliche Reise an die Schweizer Westgrenze im Winter 1871.

Die Ernsthaftigkeit des Themas bleibt durch die schlichte Darstellung und den Verzicht auf übertriebene Action-Szenen gewahrt. Bei der zwölfminütigen Präsentation wurde auf einen Kommentator verzichtet. Sie wird von gelungener Filmmusik, Kurztexten und Schlagwörtern begleitet.

Die filmische Darstellung wird durch Exponate, zum Beispiel Originalskizzen des Künstlers Castres oder Briefe französischer Soldaten, ergänzt.

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