Leuchtturm Bürgenstock Resort

30. Januar 2012

Das neue Bürgenstock Resort generiert Werte für Nidwalden und die Region. Die Wertschöpfung beträgt bis zum Jahr 2020 kumuliert rund 1,2 Milliarden Franken. Das Investitionsvolumen bis 2015 beläuft sich auf 485 Millionen Franken. Das Resort bietet im Vollbetrieb rund 800 Arbeitsplätze. Es verbessert das Angebot im 5-Sterne-Bereich markant und lockt neue Gästesegmente in die Zentralschweiz. Davon profitiert die gesamte Tourismusbranche. Dies ergibt eine Studie des Konjunkturforschungsinstituts BAK Basel Economics AG. Die Studie wurde vom Kanton Nidwalden in Auftrag gegeben.

Das neue Bürgenstock Resort: Panorama-Residence-Suiten (insgesamt 68). Foto: Bürgenstock Hotels AG

Das neue Bürgenstock Resort wird zum touristischen und volkswirtschaftlichen Leuchtturm der Region: Dies ergibt eine Studie des renommierten Forschungsinstituts BAK Basel Economics AG. Das zukünftige Hotelangebot auf dem Bürgenstock wirkt sich vor allem auf das in der Zentralschweiz bisher untervertretene Erstklass- und Luxushotelsegment aus. Dadurch kann eine bestehende Angebotslücke gefüllt werden. Auf dem Bürgenstock werden in Zukunft mehr als 800 neue Hotelbetten angeboten, der grösste Teil davon im Erstklass- und Luxussegment. «Dadurch verändert sich die Beherbergungsstruktur in der Zentralschweiz spürbar hin zu einer hochwertigeren Hotellerie. Ein Überangebot als Folge des Neu- und Umbauprojekts ist kaum zu befürchten», zieht Urs Müller, Direktor und Chefökonom der BAK Basel Economics AG, Bilanz.

Wachstumsschub für Gewerbe

«Mit dem neuen Bürgenstock Resort ist in der Zentralschweiz bis zum Jahr 2020 ein Wertschöpfungseffekt von insgesamt rund 1,2 Milliarden Franken verbunden», schätzt Urs Müller. Bis zum Jahr 2015 werden rund 485 Millionen Franken in das Resort investiert. Mit diesen Investitionen erhält das regionale Baugewerbe einen spürbaren Wachstumsschub. Aber auch die Zulieferer der Bauunternehmen profitieren – genauso wie das lokale Gewerbe – aufgrund des temporären Einkommensstimulus in der Region. Das Bürgenstock-Projekt führt gemäss Studie bei Kantonen und Gemeinden der Zentralschweiz zu Steuererträgen von jährlich rund 8 Millionen Franken. Bis zum Jahr 2020 betragen die kumulierten, unmittelbar mit dem Resortbetrieb verbundenen gesamten Steuererträge von Kantonen und Gemeinden rund 33 Millionen Franken.

Resort wird bedeutender Arbeitgeber in Nidwalden

Das Bürgenstock Resort wird gemäss Studie einen bedeutenden Arbeitgeber in Nidwalden darstellen. Es wird davon ausgegangen, dass bis zu 800 Arbeitnehmer im Vollbetrieb im Resort angestellt sein werden. Für die Erbringung der Wertschöpfungskette sind in der Zentralschweiz im Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2020 rund 1100 Personen notwendig. Auf drei Arbeitsplätze im Resort entsteht nochmals ein Arbeitsplatz ausserhalb des Resorts: Die Zahl der Arbeitsplätze ausserhalb des Resorts beträgt im Vollbetrieb über 250 Personen. «Mittelfristig sichert das Bürgenstock Resort demnach über 250 Zentralschweizern in anderen Unternehmen den Arbeitsplatz», betont Urs Müller. Der Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Beschäftigung des Kantons Nidwalden beträgt 3,6 Prozent.

Mehr Raum, mehr Auflagen, mehr Investitionen

Gemäss Bruno H. Schöpfer, Gesamtprojektleiter des neuen Bürgenstock Resorts, bestätigt die Studie die strategische Ausrichtung des Resorts mit seinen Marktsegmenten und seiner Diversifikation bezüglich Saisonunabhängigkeit, Märkten und Angebot. Die Erweiterung und Optimierung der Nutzfläche sowie vermehrt behördliche und gesetzliche Auflagen hätten dazu geführt, dass das Investitionsvolumen auf 485 Millionen Franken gestiegen ist. «Mit der Realisation des neuen Resorts sanieren und erweitern wir umfassend auch öffentliche Infrastrukturen. Nutzen und Wert des Bürgenstock Resorts als Naherholungsgebiet für die Öffentlichkeit steigen dadurch beträchtlich. Wie die BAK-Studie klar aufzeigt, sind die volkswirtschaftlichen Werte hoch und vor allem nachhaltig; die Standortqualität der Region Zentralschweiz wird verbessert. Ein finanzielles Engagement der öffentlichen Hand muss daher von Interesse sein», führt Bruno H. Schöpfer weiter aus.

Nidwalden wieder auf der globalen Tourismuskarte

Als Volkswirtschaftsdirektor sieht Regierungsrat Gerhard Odermatt die Bedeutung des neuen Resorts durch die Studie dokumentiert. «In Nidwalden und in der Zentralschweiz wird das neue Bürgenstock Resort bedeutende Impulse im Tourismus, in der Wirtschaft wie auch bei den Steuererträgen auslösen und für uns wertvolle Arbeitsplätze schaffen.» Was die Arbeitsplätze betreffe, würde das neue Resort durch seine vielfältigen Berufsbilder «für eine wünschenswerte Durchmischung in den unterschiedlichen Einkommensklassen sorgen». Für den Volkswirtschaftsdirektor ist das neue Resort ein Zukunftsprojekt: «Gerade die Ausrichtung auf die stark wachsenden Marktsegmente wie ‹Medical Wellness› entspricht der veränderten Nachfrage der Konsumenten und ist von zentraler Bedeutung.»

Entscheidend sei, dass das neue Resort den Reisekanton Nidwalden für Gäste aus der Ferne attraktiv mache und auch für die Einheimischen Erholungsmöglichkeiten schaffe. «Es freut mich persönlich, dass das neue Bürgenstock Resort Nidwalden wieder einen Platz auf der globalen Tourismuskarte sichert. Gleichzeitig wird mit dem neuen Konzept gewährleistet, dass auch die regionale Bevölkerung weiterhin das Resort als Naherholungsgebiet nutzen kann.»

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Bürgenstock Resort aktuell

Das neue Bürgenstock Resort, dessen Fertigstellung Ende 2014 geplant ist, steht konzeptionell auf folgenden Pfeilern:

  • «Waldhotel» mit «Medical Wellness»
  • Kongresse, Konferenzen und Bankette
  • Hotelperlen («Icon»/«Palace Hotel») mit einzigartigem Spa-Angebot (10 000 Quadratmeter)
  • Residence-Suiten mit Hotel-Service
  • Lokaltourismus

Insgesamt entstehen 3 Hotels mit mehr als 400 Zimmern und 800 Betten, Residenzen mit 68 Suiten und 20 Restaurants und Bars. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 485 Millionen Franken. Die Gesamtinvestitionen zwischen 2008 und 2012 betragen 120 Millionen Franken. Seit 2009 sind 40 Baubewilligungen erteilt worden. Es sind sechs Einsprachen eingegangen, deren vier sind erledigt. Bereits realisiert sind folgende Projekte: Stickereigebäude, Hammetschwand-Restaurant, Blockhaus und Taverne (Februar 2012). Service-, Golf- und Bürgenstockstrasse, Aushub «Waldhotel». Die Panorama-Residence-Suiten werden per Ende Oktober 2012 erstellt sein. Das Resort ist autofrei. Investor ist die Qatar Investment Authority. Für die Umsetzung und Betreuung der Projekte in der Schweiz ist die QDHP Swiss Management AG, Zug, unter der Leitung von Bruno H. Schöpfer verantwortlich. Sie betreut neben dem Bürgenstock Resort den «Schweizerhof» in Bern und das «Royal Savoy» in Lausanne.

www.buergenstock.ch

www.nw.ch

www.bakbasel.com

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